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Der Kettenbrief-Chatbot

Wenn Kinder Kettenbriefe auf WhatsApp erhalten, haben sie oft Angst. Es fällt ihnen schwer einzuschätzen, ob die Geschichten und Drohungen darin wahr sind. Statt diese Nachrichten zu löschen, leiten Kinder diese lieber vorsorglich im Freundeskreis weiter.

Um diese Kette zu durchbrechen, haben wir einen Chatbot entwickelt, der kindgerecht „Kettenbrief-Roboter“ genannt wird. Statt Kettenbriefe an andere Kinder weiterzuleiten, können Kinder diese direkt via WhatsApp an die Nummer 0681 108 094  49 schicken. Der Chatbot erkennt die Kettenbriefe und gibt den Kindern eine beruhigende Antwort (welche von Saferinternet.at erstellt wurde).

So funktioniert’s

Am besten speichern Kinder die Nummer 0681 108 09 449 in ihren Kontakten (z. B. unter „Kettenbrief-Roboter“) und schon kann es losgehen: Sie können ihre Kettenbriefe via WhatsApp an den Chatbot weiterleiten.

Die Antworten des Chatbots unterstützen die Kinder dabei, die Drohungen und Versprechen in Kettenbriefen richtig einzuschätzen. Die Erfahrung von Saferinternet.at zeigt: Kinder sind meist sehr erleichtert, wenn sie ihre Kettenbriefe weiterleiten können ohne andere Kinder zu verunsichern. Der Chatbot bestätigt ihnen, dass die Kettenbriefe nicht echt sind und ihnen nichts passieren wird, wenn sie diese nicht weiterleiten. Es hilft Kindern zu erfahren, dass auch andere ähnliche Kettenbriefe erhalten.

Vor allem jüngere Kinder haben meist große Angst, dass die Drohungen in den WhatsApp-Nachrichten wahr werden und gehen daher lieber auf Nummer sicher und senden die Nachrichten wie gefordert weiter.

Durch die Nutzung des Chatbots werden Daten verarbeitet! Lesen Sie hier, wie Ihre Daten verwendet werden.

Probieren Sie es gleich hier aus:

Keine individuelle Beratung möglich

Der Chatbot "Kettenbrief-Roboter" ist ein automatisiertes Online-Beratungsangebot, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz weiterentwickelt wird. Er erkennt ausschließlich Kettenbriefe und kann darauf mit Antworten, die von Saferinternet.at verfasst wurden, entsprechend reagieren.

Auf ein einfaches „Wie geht’s?“ oder „Wer bist du?“ kann er antworten. Werden dem Safer Internet-Roboter allerdings Fragen wie „Kannst du mir bei meiner Hausübung helfen?“ oder „Magst du Dinosaurier?“ gestellt, wird der Chatbot darauf nicht eingehen können. Er dient nicht der Unterhaltung und erzählt weder Witze, noch antwortet er auf Sprachnachrichten. Der Chatbot ersetzt keine Beratung und kann Kindern nicht bei ihren persönlichen Problemen oder Fragen helfen. Wird ein solcher Bedarf nach weiterer Unterstützung erkannt, verweist der Chatbot auf das Unterstützungsangebot von 147 Rat auf Draht.

Der Chatbot erkennt Kettenbriefe nur in Textform. Kettenbriefe in Form von Bildern, Videos oder Sprachnachrichten werden nicht beantwortet.

Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine und sprechen Sie mit ihm über Kettenbriefe. Der Chatbot ist ein Unterstützungsangebot von Saferinternet.at, er ersetzt jedoch nicht Begleitung die der Kinder durch Erwachsene. Weitere Informationen zu Kettenbriefen finden Sie hier.

Projektleitung: Mag. Louise Beltzung vom Österreichisches Institut für Telekommunikation (ÖIAT)
Fördergeber: Die Entwicklung des Safer Internet-Roboters wird vom Bundeskanzleramt finanziert. Der Prototyp wurde von der Förderschiene netidee, der Internet Privatstiftung Austria, im Jahr 2017 finanziert.